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Publiziert: 13. Januar 2015
 
Mit Glücksgefühlen ins 2015
Alle Menschen streben nach Glück. Doch im Alltag ist es nicht immer ganz einfach, Glücksgefühle zu erleben. Und manchmal machen wir es uns auch unnötig schwer. Glücklichsein hat nämlich wenig mit Besitz, sondern vor allem mit seelischem Wohlbefinden zu tun – und das wiederum hängt davon ab, welche Ziele wir uns setzen und was wir im Leben als wichtig erachten.

 

 


Die Glücksforschung untersucht, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sie hat herausgefunden, dass Menschen, die ihren Fokus auf Materielles und die Karriere legen, deutlich unzufriedener sind mit ihrem Leben als jene, für die Beziehungen und soziales und gesellschaftliches Engagement im Mittelpunkt stehen (Headey/Muffels/Wagner, 2013). Vorausgesetzt natürlich, dass die Grundbedürfnisse wie genügend zu Essen, ein Dach über dem Kopf und das Gefühl von Sicherheit erfüllt sind. Beeinflusst durch die alltägliche Werbung wiegen jedoch materielle Werte in der westlichen Gesellschaft oft sehr hoch.

Emotionales und subjektives Wohlbefinden
Die Glücksforschung kennt zwei Ausprägungen des subjektiven Wohlbefindens: das emotionale und das kognitive. Emotionales Wohlbefinden bezeichnet das Glücklichsein im Moment, etwa gemessen am Verhältnis zwischen positiven und negativen Gefühlen im Tagesdurchschnitt. Das kognitive Wohlbefinden zeigt die generelle Zufriedenheit mit dem Leben durch das Abwägen zwischen dem, was man will (Ziele) und dem was man hat. Ob jemand mit seinem Leben zufrieden ist, hängt also davon ab, wie hoch das Anspruchsniveau der Person ist und ob sie auf dem Weg dazu ist, die Lücke zwischen «Soll» und «Ist» zu verringern. Zu hoch gesteckte Ziele und Ansprüche lösen Frust und chronische Unzufriedenheit aus.

15 Tipps zum Glücklichwerden
  1. Sich realistische und werthaltige Ziele setzen. Werthaltige Ziele betreffen zum Beispiel persönliches Wachstum, zwischenmenschliche Beziehungen oder Beiträge zur Gesellschaft.
  2. Die eigenen Ansprüche überprüfen und allenfalls herunterschrauben.
  3. Das eigene Glück weder von externen Dingen noch von anderen Menschen abhängig machen, sondern sich selbst wertschätzen.
  4. Schätzen, was man ist und hat, statt soziale Vergleiche zu machen, denn diese führen oft zu kreisenden Gedanken und dazu, eigene Ziele zu entwerten.
  5. Wert auf soziale Beziehungen legen, sich dafür Zeit nehmen, hilfsbereit sein, anderen gegenüber Wertschätzung und Anerkennung zeigen und vergeben können.
  6. Das Leben mit Humor nehmen und mehr lachen, auch über sich selbst, denn Lachen setzt Glückshormone frei, reduziert Stress und fördert das Wohlbefinden.
  7. Weniger planen, sondern im Hier und Jetzt leben. Die täglichen Schönheiten des Lebens erkennen und geniessen.
  8. Sich über eigene Erfolge freuen, diese feiern und auch die Leistung anderer würdigen.
  9. Optimistisch sein und aufkommende negative Gedanken bewusst stoppen und durch positive ersetzen.
  10. Auf aufrechte und selbstbewusste Körperhaltung und positiven Gesichtsausdruck achten.
  11. Hobbys frönen und das (gemeinsame) Tun mit allen Sinnen geniessen.
  12. Gesund leben – auf genügend Bewegung und gesunde Ernährung achten.
  13. Flow-Effekte schaffen, also Momente, in denen wir alles vergessen, weil wir uns voll und ganz auf eine Tätigkeit einlassen, die uns fesselt und zugleich fordert.
  14. Neugierig sein und sich bewusst neuen, unbekannten Situationen aussetzen.
  15. Dankbar sein - dies ändert die Sichtweise auf das tägliche Leben, hilft Dinge und Ereignisse nicht als selbstverständlich zu betrachten und verhindert, dass wir unsere Ansprüche ständig nach oben schrauben.

Fazit
Wer etwas dafür tut, glücklicher zu werden, fühlt sich nicht nur subjektiv besser, sondern hat auch mehr Energie, ist kreativer, stärkt sein Immunsystem, festigt seine Beziehungen, arbeitet produktiver und erhöht seine Lebenserwartung.

Quellen: Beiträge «So werden Sie glücklich» und «Das Dankbarkeitstagebuch» von Karlheinz Ruckriegel, Blogbeiträge «Happiness is Uncovering What You Already Have» und «Pursuing Happiness When It’s Already Within You» von Leo Babauta

 
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