DirectFacts
Publiziert: 6. Mai 2014
 
Mehrere Studien zeigen: Print bleibt wichtig
Gleich mehrere Studien zeigen: Print hat nicht ausgedient, weder bei den Jungen, und schon gar nicht bei den über 50-Jährigen. Demnach hat Gedrucktes bei allen Bevölkerungsschichten seinen festen Platz – ob diese nun Bücher lesen oder sich über das Weltgeschehen, Produkte oder Unternehmen und Organisationen informieren. Print nerve nicht, zahle auf die Marke ein und erhöhe offline wie online Besucherfrequenzen, Umwandlungsraten und Umsätze, heisst es in der Studie von defacto.

 

Junge Menschen lesen lieber echte Bücher als eBooks
Die amerikanische Agentur Voxburner hat im Herbst 2013 1420 16- bis 24-Jährige zu Kauf und Nutzung von Inhalten befragt. Die Resultate:
  • 62 Prozent der Befragten lesen lieber echte Bücher als eBooks
  • als Gründe für die Bevorzugung von Print nannten 51 Prozent, dass sie das Produkt gerne in den Händen halten, 20 Prozent, dass sie nicht an ein Endgerät gebunden sind, 10 Prozent, dass sie es einfach mit jemandem teilen können, 9 Prozent, dass sie die Aufmachung mögen und 6 Prozent, dass sie es nach dem Gebrauch verkaufen können. Weitere Gründe waren: «Ich sammle sie», «Ich mag den Geruch», «Ich möchte ein volles Büchergestell»


Junge Menschen erachten Printmedien als zeitgemäss

Defacto hat im Rahmen der Studie «Generation Facebook meets Print» zu Jahresbeginn 2014 1006 deutsche Online-Nutzer zwischen 15 und 30 Jahren zu ihrem Print- und Online-Verhalten befragt:
  • 6 von 10 Befragten finden, dass gedruckte Zeitungen, Zeitschriften und Bücher absolut zeitgemäss sind
  • die Hälfte der Befragten ruft Informationen und Nachrichten ausschliesslich digital ab
  • 70 Prozent finden «E-Mail Werbung nervt»
  • Printwerbung schneidet punkto Informationsgehalt, Glaubwürdigkeit und Qualitätsanmutung doppelt so gut ab wie Onlinewerbung
  • 65 Prozent jener, die ein Mailing erhalten und gelesen haben, gingen schon in den Onlineshop, 30 Prozent haben auch gekauft
  • 58 Prozent der Mailingempfänger gingen daraufhin schon in eine Filiale, 43 Prozent haben auch gekauft
  • 16 Prozent der Empfänger von E-Mail-Werbung haben anschliessend etwas gekauft


Klassische Werbung prägt massgeblich die Meinung über Unternehmen

Die GfK Marktforschung hat im Auftrag der Commendo Agentur für Unternehmenskommunikation die «Com-X-Studie 2013» durchgeführt und dazu 1000 Deutsche befragt:
  • zwei Drittel der Befragten wünschen sich von Unternehmen sachliche Information, aber nur ein Drittel fühlt sich in diesem Bedürfnis ernst genommen und befriedigt
  • 28 Prozent möchten ihre Meinung kundtun und bei relevanten Themen mitreden
  • über 70 Prozent beziehen ihre Informationen aus klassischen Medien, knapp 40 Prozent unterhalten sich darüber im Familien- und Bekanntenkreis, 20 Prozent nutzen Unternehmenspublikationen und 14 Prozent Social Media. Auch bei den 18- bis 24-Jährigen machen sich nur 36 Prozent via Social Media über Unternehmen und Organisationen schlau
  • nur 20 Prozent halten die Kommunikation von Unternehmen und Organisationen für glaubwürdig, bei Akademikern und Besserverdienern schneidet sie allerdings deutlich besser ab
  • Journalisten, anderen Konsumenten und Konsumentenschützern glauben 39 Prozent


Entscheider nutzen am liebsten Printmedien

Die Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) untersucht jährlich, welche Medien Selbstständige, Freiberufler, leitende Angestellte und Beamte konsumieren. Erste Resultate der LAE 2014:
  • 66 Prozent der Befragten lesen längere Texte lieber auf Papier als am Bildschirm, auch 49 Prozent der unter 40-Jährigen bevorzugen Papier
  • jeder zweite (46 Prozent) ist sowohl für berufliche wie private Zwecke in sozialen Medien unterwegs
  • 71 Prozent sind in mindestens einem sozialen Netzwerk aktiv
  • drei Viertel der Befragen surfen täglich im Netz


Lesegewohnheiten
Unabhängig vom Stellenwert des Internets: 2/3 der Entscheider lesen längere Texte lieber auf Papier und das trifft auch auf die Hälfte der jüngeren Entscheider unter 40 Jahre zu.

Frage: Lesen Sie längere Texte lieber auf Papier, oder lieber am Bildschirm, oder macht das für Sie keinen Unterschied?

Trend 2014

Quelle: Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE), publiziert unter www.die-zeitungen.de

 
 
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