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Publiziert: 23. Oktober 2012
 
18 Tipps für richtige Entscheide im Leben
Wichtige Entscheide sind Wegscheiden im Leben. Wer sich FÜR etwas entscheidet, entscheidet sich auch immer GEGEN etwas. Dies fällt uns dann besonders schwer, wenn sich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten die Waage halten. Erschwerend kommt hinzu, dass zumindest in der westlichen Welt die Optionen laufend zunehmen. Ganz gleich, ob es um einen Produktkauf, eine Reise, eine Ausbildung, die Berufswahl oder die Familienplanung geht.



Tipp Nr. 1: Bedürfnisse aufspüren.

Überlegen Sie genau, was Ihnen wichtig ist: Wie, wo und wie oft werden Sie das zukünftige Fahrrad nutzen? Wo möchten Sie beruflich in fünf Jahren stehen? Was ist Ihnen beim Reisen wichtig? Wenn Sie wissen, was Sie wollen, ist bereits ein wichtiger Schritt getan.

Tipp Nr. 2: Motive erkennen.
Versuchen Sie, die Motive hinter Ihren Bedürfnissen zu erkennen. Das sind zum Beispiel: gesund bleiben, sich sicher fühlen, Zeit sparen, Geld sparen, Geld verdienen, erfolgreich sein, sich oder andere verwöhnen usw. Wenn den Optionen nun unterschiedliche Motive zugrunde liegen, versuchen Sie herauszufinden, welches Motiv warum wichtiger oder stärker ist.

Tipp Nr. 3: Sich Zeit lassen.
Sicher, manche Entscheide dürfen und müssen Sie spontan fällen. Doch oft ist es gut, darüber zu schlafen und sich bewusst genügend Zeit zu nehmen, um den Entscheid reifen zu lassen.

Tipp Nr. 4: Darüber reden.
Vielen Menschen hilft es, sich über anstehende Entscheide mit engen Freunden oder auch Arbeitskollegen oder sogar mit Fremden auszutauschen. Diese bringen oft neue Gedanken ein, die Sie in Ihrem Entscheidungsprozess weiterbringen. Und: Beim Erklären der einzelnen Argumente einer Entscheidung klären sich oft auch die eigenen Gedanken.

Tipp Nr. 5: Kopf und Bauch in Einklang bringen.
Oft weiss der Bauch schon lange, was eigentlich richtig wäre, doch der Kopf sträubt sich mit rationalen Argumenten dagegen. Wenn aber Angst im Spiel ist, dann ist auf das Bauchgefühl wenig verlass. Schlussendlich sollten jedoch Kopf und Bauch positive Signale für Ihren gewählten Weg senden.

Tipp Nr. 6: Negative Gefühle ergründen.
Beobachten Sie bei schwierigen Entscheiden Ihre Gefühlslage: Was blockiert Sie? Angst, Leistungsstress, das Ungewisse? Versuchen Sie, dahinter zu schauen und zu erkennen, warum diese Gefühle so stark sind und welche Erfahrungen dafür ursächlich sein könnten.

Tipp Nr. 7: Üben.
Beziehen Sie auch bei unwichtigen Entscheiden bewusst sowohl Ihren Kopf als auch Ihren Bauch ein. So sind Sie bei grossen Entscheiden schon geübt darin, diese in Einklang von Kopf und Bauch zu treffen.

Tipp Nr. 8: Pro und Kontra auflisten.
Wenn sich die Argumente dafür und dagegen noch immer die Waage halten, listen Sie alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen auf. Welche Vorteile sind Ihnen besonders wichtig? Mit welchen Nachteilen können Sie leben? Mit welchen nicht?

Tipp Nr. 9: Die negativen Seiten vergleichen.
Wenn Sie die Pro- und Kontra-Auflistung nicht weiterbringt, dann vergleichen Sie nur die Nachteile. Welche wiegen schwerer?

Tipp Nr. 10: Visualisieren.
Stellen Sie sich vor, Sie haben sich entschieden. Malen Sie sich die erste Situation möglichst genau – mit allen Vor- und Nachteilen aus – und horchen Sie dann in sich hinein. Wie fühlt es sich an? Spielen Sie dies mit allen Optionen durch.

Tipp Nr. 11: Sport treiben.
Treiben Sie Sport, denn körperliche Aktivität kann auch Dynamik in Denkprozesse bringen.

Tipp Nr. 12: Die Umgebung verändern.
Verreisen Sie für ein Wochenende, um die Dinge aus Distanz zu betrachten. Dies hat oft einen erstaunlich klärenden Effekt.

Tipp Nr. 13: Nicht zu weit voraus denken.
Nur wenige Entscheide sind endgültig. Denken Sie deshalb nicht zu weit voraus, sondern tun Sie das, was im Moment zu Ihnen und Ihren Prioritäten passt.

Tipp Nr. 14: Sich nicht fremdbestimmen lassen.
Oft neigen wir dazu, das zu entscheiden, was gesellschaftlich oder in der Familie anerkannt wird. Versuchen Sie, so zu entscheiden, dass in erster Linie Sie Erfüllung und Zufriedenheit finden.

Tipp Nr. 15: Mut haben.
Sich zu entscheiden, braucht auch Mut. Denn oft bedeutet ein Entscheid das Betreten von Neuland – und das bringt immer auch Ungewisses mit sich. Trauen Sie sich etwas zu, denn «wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist» (Henry Ford). Falls Sie nicht zur mutigen Sorte gehören, hilft es vielleicht, Ihre Denkmuster zu ändern. Siehe dazu auch den Beitrag «In 5 Schritten schlechte Denkmuster ändern» (PDF, 208 KB).

Tipp Nr. 16: Kompromisse eingehen.
Oft gibt es gar keine perfekte Lösung. Dann sind Kompromisse gefragt. Die sind aber oft besser, als vor lauter Streben nach Perfektionismus in der Ist-Situation zu verharren. Aber nur, wenn es Ihnen gelingt, sich von der Idealvorstellung zu verabschieden. Da ist dann wieder Ihr Bauchgefühl gefragt.

Tipp Nr. 17: Nach dem Entscheid nicht zweifeln.
Freuen Sie sich über die Vorteile Ihrer gewählten Option statt jenen der Alternativen nachzutrauern. Geniessen Sie die frei gesetzte Energie nach der anstrengenden Phase der Entscheidungsfindung. Und zweifeln Sie nicht.

Tipp Nr. 18: Sich Fehlentscheide eingestehen.
Wenn die Zweifel aber bleiben und sich nach einiger Zeit herausstellt, dass ein Entscheid falsch gewesen ist, dann gehen Sie den eingeschlagenen Weg nicht um jeden Preis weiter. Sondern bleiben Sie sich treu und ziehen Sie – falls möglich – die Notbremse, auch wenn dies Zeit und Geld kostet. Bestimmt konnten Sie dennoch wertvolle Erfahrungen sammeln und lernten sich und Ihre Bedürfnisse besser kennen.

Tipp: Lesen Sie auch unseren Beitrag «Gute Vorsätze? So werden sie Realität».

Quelle: www.kreativesdenken.com, © 2012 Heike Thormann, (abgeänderte Fassung)

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