DirectOnline
Publiziert: 9. März 2017
 
Maximale Präsenz dank Social-Media-Checkliste
Um mit Social Media erfolgreich zu sein, braucht es eine starke Präsenz mit relevanten und nutzwertigen Inhalten, attraktive Unternehmensprofile und stetige Interaktion mit den Nutzern. Mit diesem 10-Schritte-Plan und unserer Checkliste behalten Sie den Überblick über die verschiedenen Kanäle und punkten mit einem aktiven und professionellen Auftritt.

 

 


10-Schritte-Plan zur erfolgreichen Social-Media-Präsenz
  1. Zielgruppe mithilfe von Personas ein Gesicht geben.
  2. Soziale Netzwerke definieren, die dem Zielgruppenprofil (PDF, 211 KB) am besten entsprechen.
  3. Zuhören, was in den Netzwerken über die eigene Marke, über die Branche und aktuelle Themen diskutiert wird.
  4. Mit den Erkenntnissen aus dieser ersten Analyse und auf Basis der Kommunikationsstrategie eine Social-Media-Strategie entwickeln.
  5. Ressourcen definieren und Social-Media-Team aufbauen.
  6. Unternehmensprofile erstellen und pflegen.
  7. Tools evaluieren, um die Arbeit möglichst effizient zu gestalten, z.B. ein Social-Monitoring-Tool und ein Produktivitätstool, das es ermöglicht, mehrere Kanäle in einem Dashboard zu verwalten (z.B. Hootsuite oder Evernote) u.a.m.
  8. Soziale Netzwerke mit dem CRM-System verknüpfen, um Kundendaten mit zusätzlichen Informationen wie aktuellen Interessen und Bedürfnissen anzureichern.
  9. Redaktionsplan erstellen, darin die Themenschwerpunkte, Produktlaunches, Beiträge von Gastautoren, sämtliche relevanten Ereignisse sowie Zuständigkeiten festlegen (siehe Vorlage Redaktionsplan (XLS, 68 KB) auf DirectPoint).
  10. Die Unternehmensprofile aktuell halten, zeitnah auf eingehende Nachrichten antworten und die Nutzer mit relevanten Inhalten begeistern. Dazu ev. eine Checkliste erstellen oder untenstehende Checkliste an die eigenen Bedürfnisse anpassen und ausbauen.


  Täglich
Mo Di Mi Do Fr Sa So   Aufgabe
                 
  Aktuelle Themen aufgreifen und nutzwertige und leicht konsumierbare Inhalte kreieren, welche die Marke profilieren, die Zielgruppe ansprechen und ihr Engagement fördern.
                 
  Eingehende Nachrichten, die eine Antwort erfordern, möglichst zeitnah bearbeiten.
                 
  Social-Media-Monitoring-Tools nutzen, spontan auf Nennungen des Brands antworten und so die Nutzer überraschen und Markentreue fördern.
                 
  Durch «Zuhören» und gezielte Suche nach relevanten Keywords «Gespräche» aufstöbern, die sich um die eigene Geschäftstätigkeit drehen, und bei Relevanz und Interesse etwas zur Diskussion beitragen.
                 
  Liste mit den grössten Markenfans führen, diese regelmässig mit neusten Infos versorgen und stetig im Dialog mit ihnen bleiben.
                 
  Interessante Inhalte teilen, um Reichweite aufzubauen und die Marke als Meinungsführerin zu etablieren (Content Curation).
                 
  Posts und Tweets mit Bildern ergänzen, um Aufmerksamkeit und Reichweite zu erhöhen.
                 
  Social-Media-Aktivitäten der Branche und Konkurrenz beobachten, Marktlücken identifizieren und mit Inhalten und/oder Produkten füllen.
                 
  Persönliche Social-Media-Auftritte der Teammitglieder pflegen, um auch dort professionell aufzutreten.


  Wöchentlich
1 2 3 4   Aufgabe
           
  Vorgehen und Ziele mit dem Team besprechen und Fragen, Kommentare und Bedenken klären, bevor diese mit der Arbeit beginnen.
           
  Hochwertige Inhalte wie Whitepapers, Fachbeiträge, Best Practice Cases, Ho-to-Videos oder Tipps aufbereiten, die wichtigen Schlüsselwörter, eine Call-to-Action und Sharing-Buttons integrieren und über die sozialen Kanäle verbreiten. Dafür auch bezahlte Anzeigen nutzen.
           
  Multiplikatoren und Meinungsbildner der Branche ausfindig machen, ihnen folgen, ihre Inhalte teilen und auf ihre Nachrichten reagieren mit dem Ziel, auf ihren Radar zu kommen.
           
  Mit Marketing- und Medienpartnern in Kontakt bleiben, um die Chance zu erhöhen, dass sie die Inhalte teilen.
           
  Kalender mit relevanten Events wie Messen, Konferenzen, Feiertage, Schulferien führen, mögliche Inhalte dazu vorbereiten und terminieren. Tool-Tipp: DirectCalendar
           
  Social-Media-Daten analysieren, um herauszufinden, welche Inhalte geteilt werden, wie lange die Bearbeitungszeit von Nachrichten dauert und ob es Themen gibt, die Sie aufgreifen sollten. Tool-Tipp: SocialCount.
           
  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermutigen, die eigenen Inhalte zu teilen und so die Kraft des Word-of-Mouth-Marketing zu nutzen. Tool-Tipp: Bambu.
           
  Sich über die neuen Werbemöglichkeiten und Eigenschaften der Plattformen informieren, um neue Chancen zu nutzen und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.


  Monatlich
J F M A M J J A S O N D   Aufgabe
                           
  Den Redaktionsplan anpassen, neue Ereignisse, Themen und Zuständigkeiten ergänzen.
                           
  Unternehmensprofile auf sämtlichen Präsenzen regelmässig aktualisieren und darauf achten, dass das Social-Media-Team präsent ist, denn Kunden möchten mit Personen, nicht mit Marken kommunizieren.
                           
  Auf Business-Plattformen wie Xing oder LinkedIn prüfen, welche Gruppen interessant sein könnten, um eigene Beiträge zu publizieren.
                           
  Mit anderen Bereichen im Unternehmen zusammenarbeiten, für die Social Media interessant ist – beispielsweise die Personalabteilung für die Rekrutierung oder die Abteilung Forschung und Entwicklung für die Bedürfniseruierung usw.
                           
  An Social-Media-Events teilnehmen und darüber berichten.
                           
  Ein Social-Media-Audit etablieren, bei dem die Daten vertieft analysiert werden, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Bei Bedarf die Social-Media-Strategie neu ausrichten.
                           
  Sich immer wieder Zeit nehmen, über die Marke oder das Produkt nachzudenken, interne und externe Meinungen dazu einholen, um schliesslich kompetent auf die Anfragen der Nutzer eingehen zu können.
                           
  Immer wieder bewusst Abstand vom Bildschirm nehmen, um eine andere Perspektive einzunehmen und die eigenen Aktivitäten zu reflektieren.
                           
  Die Aktivitäten der Branche und der Mitbewerber im Auge behalten – sowohl in Bezug auf deren Marktleistungen als auch auf deren Botschaften am Markt – um Trends und aktuelle Bedürfnisse zu erkennen.


  Quartalsweise
Q1 Q2 Q3 Q4   Aufgabe
           
  Einen Social-Media-Report mit den wichtigsten Kennzahlen und Nutzerprofilen pro Netzwerk erstellen, um zu sehen, was das Team während drei Monaten erreicht hat und um Inhalt und Strategie aufgrund der Erkenntnisse anzupassen.
           
  Resultate des Reports den Stakeholdern präsentieren, um die Bedeutung von Social Media als Marketingkanal aufzuzeigen.
           
  Ziele den Ergebnissen anpassen: Wenn diese nicht erreicht wurden, Ursachen klären und Ziele angleichen, wenn sie erreicht oder übertroffen wurden, neue Ziele definieren.
           
  Die KPIs (Kennzahlen) den Zielen anpassen, falls inzwischen andere Kennzahlen notwendig sind, um den Erfolg zu messen.
           
  Basierend auf den Quartalsergebnissen und der neuen Ziele überprüfen, ob die Ressourcen ausreichen oder ob Verstärkung benötigt wird.
           
  Krisenplan im Falle eines Shitstorms überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

 

Tipp: Die «Social Media Checklist 3.0 for business» von Aaron Lee beinhaltet nützliche Tipps zu den wichtigsten Plattformen.
 
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